Unser Besuch im Landtag in Düsseldorf

Für Mittwoch, den  28.11.2018, hatte Angela Freimuth (FDP), die Vizepräsidentin des NRW-Landtages, die Ganztagshauptschule Achenbach, zu einem Besuch nach Düsseldorf in den Landtag eingeladen, damit sich die Schüler der Hauptschule selbst ein Bild über die Entstehung von politischen Entscheidungen machen können. Mit ca. 40 ausgesuchten Schülern der Klassen 7 bis 10 und vier Begleitpersonen startete die Gruppe in Begleitung von Herrn Peter Hanke, dem FDP-Vorsitzenden des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, nach Düsseldorf.

Nach einer Einlasskontrolle wurden die Schüler in einen Vortragsraum geführt und erhielten einige Grundinformationen über den Landtag in Düsseldorf und eine Einweisung in die Verhaltensregeln der Abgeordneten und der Besucher im Plenarsaal. So dürfen die Abgeordneten ihre Meinung bei Reden einfach in den Plenarsaal rufen oder ihren Protest durch Buh-Rufe äußern, die Zuschauer jedoch müssen still sein. Wächter sorgen für die Einhaltung der Regeln. Die Schüler erfuhren bei ihrem Besuch, warum der Plenarsaal rund ist und wer wo sitzt. Zudem kennen sie jetzt den Terminkalender der Abgeordneten und wissen, warum Abgeordnete zu Karnevalssitzungen gehen sollten oder sogar müssen.

Unter der Leitung von Angela Freimuth, durften die gruppe anschließend eine Sitzung verfolgen. Die Themen waren Flüchtlingspolitik, Migration, Ausweisung, Polizeieinsatz und Finanzierung von Sicherheit. Die Redner nutzten ihre 10-minütige Redezeit und dabei ging es richtig zur Sache. Harte Wortgefecht! Für die Schüler waren diese Beiträge besonders deshalb interessant, weil unsere  Schülergruppe für diesen Landtagsbesuch aus einer Multi-Kulti-Schülerschaft aus ca. 13 Nationen bestand. Die Schüler verfolgten ca. eine Stunde lang sehr ruhig und aufmerksam und z.T. betroffen die Beiträge der einzelnen Redner, bevor sie anschließend von Angela Freimuth in einem kleinen runden Plenarsaal empfang wurden. Jetzt konnten die Schüler Fragen stellen zu der Sitzung, aber auch zu der Person Angela Freimuth. Nach kurzen Berührungsängsten löste sich die Spannung und die Schüler nutzten diese Chance. So erfuhren sie interessante Dinge aus dem Leben der Politikerin, z.B. dass sie nach dem Abitur eine Ausbildung zur Werkzeugmacherin absolviert hatte, bevor sie Jura studierte und Rechtsanwältin wurde und natürlich, wie sie zur Politik kam.

Die Ganztagshauptschule Achenbach bedankt sich noch einmal  bei Frau Freimuth für die Einladung zu diesem hochinteressanten Tag, der allen Beteiligten die Politik ein Stück näher gebracht hat.

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